Igel

hotel for 80 artists
Dockville-Kunstcamp-Festival Hamburg

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Im Sommer 2013 kollaborierte das Ms Dockville Kunstcamp mit dem Roskilde Festival (Dk). Zusammen mit dem Kuratorenteam und Jeremy Wades Maximum Service wurde eine künstlerische Zusammenarbeit initiiert, die bereits im Frühjahr gestartet und beim Roskilde Festival im Juli fortgesetzt wurde. Hierbei wurde der Prototyp einer temporären Unterkunft entwickelt, die wir im Laufe des Sommers multiplizierten und in Anlehnung an eine indigene Schlafstätte aufstellten. Der „Igel“ bot während des Kunstcamps Platz für bis zu 80 Personen und ist ein visuelles Symbol für das Kunstcamp als kommunikativen Prozess.

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Der Igel lauert vor der Campsite, nicht weit vom Wegesrand. 20 kleine Wohnungen sind hübsch hergerichtet – 80 Künstler können darin schlafen, es gibt 40 Doppelzimmer auf zwei Geschossen. Die Wohnungen sind, einer indigenen Versammlungsstätte nachempfunden, kreisförmig angeordnet. Man betritt die Schlafstätte über einen zentralen Hof. Von dort aus gelangt man in die einzelnen Wohnungen.

Der gesamte Bau besteht aus einzelnen Modulen. Das Modul wurde im Vorfeld des Festivals in mehreren Workshops von freiwilligen Teilnehmern und engagierten Helfern auf- und ausgebaut. Der Igel zelebriert das Schlafen und den Rückzug als wichtigen Bestandteil im Leben der Festivalcrew: er ist sichtbar platziert und versteckt sich nicht.

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in Kooperation mit Stararchitekten
special thanks to Susanne Schick und Dorothee Halbrock

Team: Alper Kazokoglu
Hamburg 2013