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Entwurf & Realisierung am Lehrstuhl Prof. E. Schmutz,
Ausstellungssystem für die "Große Landesausstellung Baden-Württemberg 2006",
Mai - September 2006
Das Ausstellungskonzept für die Große Landesausstellung Baden-Württemberg „Kunst lebt!“ basiert auf der Idee einer »stringenten räumlichen Struktur«, die sich vom Außenbereich über die Eingangszone durch die gesamten Räume der Ausstellung zieht.
27 Boxen reihen sich axial so aneinander, dass die bestehenden Ausstellungsräume in neue, anregende und außergewöhnliche Raumzonen von unterschiedlichem Zuschnitt und Größe gegliedert werden. Konzeptionell entstehen so beidseitig »Außenräume« die durch eine »laute« und eine »leise« Seite definiert werden. Dem Besucher wird dadurch die Möglichkeit gegeben, durch die gesamte Ausstellung »die Seiten zu wechseln«, »ein- und auszutauchen« um sich der Fülle an Informationen und Eindrücken auf differenzierte Weise zu nähern.
Die Geste der Achse, das Schaffen eines „Rückrats“ in den sehr heterogenen Räumlichkeiten des Württembergischen Kunstvereins, zusammen mit der Fülle der unterschiedlichsten Exponate, erschien uns als geeignete Lösung, um die Ausstellung lesbar zu gestalten. Die extrem kurze Planungs- und Bauzeit erforderte ein flexibles Ausstellungssystem, wandelbar und anpassungsfähig auf die extrem unterschiedlichen Ausstellungsstücke.
design & realisation at the chair of Professor E. Schmutz,
Exhibition system for the "Große Landesausstellung Baden-Württemberg 2006”,
May - September 2006
The exhibition concept for the Große Landesausstellung Baden-Württemberg – “Kunst lebt!” is based on the idea of a “stringent spatial structure” extending from the outdoor area to the entrance area and through all the rooms of the exhibition.
Altogether 27 boxes are strung together axially, so that the existing exhibition rooms are divided into new, stimulating and extraordinary room zones of different cut and size. Conceptionally “exteriors” emerge on both sides, which in turn are defined as “loud” or “quiet”. The visitor is given the opportunity “to change sides” and “to immerge and emerge” throughout the whole exhibition, thus approaching the abundance of information and impressions in a differentiated manner.
This gesture of an axis, the creation of a “spine” within the very heterogeneous premises of the Württembergische Kunstverein, together with an abundance of the most diverse exhibits, seemed to us as an appropriate solution for designing a legible exhibition. The ever so short planning and construction time necessitated a flexible exhibition system, which had to be convertible and adjustable for the extremely different exhibits. |
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