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partizipative Ausstellungsstruktur,
Oktober 2006 Um den bei der Kulturnacht in den Wagenhallen ausstellenden Künstlern einen Rahmen zu geben, haben wir ein Konzept zur räumlichen Strukturierung der großen Halle entwickelt, welches die von uns für die „Große Landesausstellung Baden-Württemberg - Kunst lebt!“ entwickelten Raumelemente vor der Entsorgung bewahrt und als Ausgangsmaterial für unser Konzept verwendet.
Dieses sieht eine Grobstrukturierung der Halle, aus den dort zwischengelagerten Paletten mit den zerlegten Modulelementen der Landesausstellung, vor.
Die Struktur sollte einen großen Spielraum zulassen und trotzdem als Ganzes lesbar machen. Die Paletten werden in einem Raster positioniert, welches zum (Stützen-) Raster der Halle leicht gedreht ist. Es werden somit neue Räume aufgespannt, ein Erschließungsgang gebildet (der gleichzeitig die Infrastruktur wie Strom, Licht etc. aufnimmt) und klar definierte Bereiche für die einzelnen Künstler geschaffen. Außerdem bestand für die Künstler die Möglichkeit, sich von den Modulpaletten zu bedienen und sich so selbst die für sich notwendigen räumlichen Situationen zu erschaffen. Unser Werkzeug war der Hubwagen - damit waren wir in der Lage zu zweit die gesamte Struktur innerhalb von zwei Tagen aufzubauen, Licht zu setzen und eine Bar zu bauen.
participative exhibition structure,
October 2006
To provide a framework for the artists presenting their works in the Wagenhallen (railway depot) during the “Kulturnacht” (Night of Culture) we developed a concept for the spatial structuring of the big hall, which also saved the box elements developed for the Große Landesausstellung Baden-Württemberg – “Kunst lebt!” from disposal, recycling them instead as starting material for said concept.
This included a rough structuring of the hall with the pallets containing the disassembled modular elements from the Landesausstellung, which had been stored there temporarily.
This structure was meant to allow for a lot of latitude and still be legible as a whole. The pallets were positioned within a grid, which in turn was slightly askew of the hall’s (pillar) grid. In this way new spaces were generated, as well as a public corridor (which also housed the infrastructure, such as electricity, lights, etc.), and some clearly defined areas for the individual artists. The artists also had the opportunity to make use of the module pallets and thus create the respective spatial situations they wanted. The pallet jack was our tool of choice: it enabled us to build up the whole structure within two days, set up the lights and to build a bar – even though there were only two of us. |
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